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3.4.08

Frühling im Wald und auf der Wiese

Frühling im Wald und auf der Wiese




Am lateinischen Namen erkennt man, dass die Waldschlüsselblume (Primula elatior) eine Verwandte unserer Primeln ist. Sie kann bis zu 30 Zentimeter hoch werden und liebt feuchte Wälder, Wiesen oder Bachränder.


Der glatte Stängel wächst direkt aus einer Rosette runzliger Blätter. Am oberen Ende sitzt die hellgelbe Blütenkrone, die von einer engen Kelchröhre umschlossen ist, Schlüsselblumen blühen von März bis Mai.


Eine zweite Art von Schlüsselblumen - die Arznei- schlüsselblume (Primula veris) - wächst auf trockenen Wiesen und in lichten Wäldern. Sie unterscheidet sich von der Waldschlüsselblume durch einen bauchig aufgeblähten, blassgrünen Kelch und dottergelbe Blüten, die zusätzlich noch rote Flecken haben.






Das Waldveilchen (Viola reichenbachiana) blüht von April bis in den Mai, die Blütenstängel tragen jeweils nur eine blaue oder violette Blüte mit 5-7 Blütenblättern.
Es kommt in mässig lichten Wäldern und an Wegrändern vor, allerdings nicht sehr häufig. Es ist 5-20 cm hoch. Die Blätter sind herzförmig und auf der Oberseite behaart. 



Die rote Lichtnelke (Silene dioica) ist eine mehrjährige rosa-rot blühende Pflanze, die bis in den Winter hinein blüht. Leider sind die schönen Blüten der Nelke geruchlos. Man findet sie ab April auf Wiesen und an Waldrändern. In der Volksheilkunde werden die Samen gegen Schlangen-Bisse eingesetzt. Darüber hinaus wird sie wie eine Bachblüte eingesetzt, um die Entschlusskraft zu stärken.



Der Günsel (Ajuga genevensis) ist eine schnellwüchsige heimische Wildpflanze und gehört zur Familie der Lippenblütler. Man findet die Pflanze meist auf feuchtem Boden, im Schatten oder Halbschatten. Der Günsel wird ca. 10-20 cm hoch und seine Blüten sind lilablau. Es gibt auch weiße oder rosa Blüten. Die Wurzeln der Pflanzen bilden Ausläufer und breiten sich so auf den Wiesen aus. Der Günsel gilt als Heilpflanze und kann gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden. Er soll gegen Magenbeschwerden Schlafstörungen und Entzündungen helfen. Man kann den Günsel auch als Tee zum Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich verwenden.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa) sind eine der ersten blühenden Pflanzen, die im Frühjahr zwischen März und Mai ihre weißen Blütenteppiche zeigen. Im Frühsommer ziehen sie die Blätter ein und von der Pflanze ist dann bis zum nächsten Frühjahr nichts mehr zu sehen.
Die Pflanze braucht humosen, feuchten, frischen Waldboden.
Die zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae) gehörende Pflanze enthält im frischen Zustand Protoanemonin. Dieser Stoff ist giftig und kann, wenn er mit dem Saft auf die Haut gelangt zu Reizungen und Entzündungen führen. Innerlich kann die Aufnahme von größeren Mengen Protoanemonin
Darm - Reizungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen.
Das Buschwindröschen kommt überwiegend in Laubwäldern,Wiesen und Gebüschen vor.


Der Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) sieht aus wie ein kleines Unkraut, doch mit seinen leuchtend blauen Blüten sieht es bezaubernd aus, wenn man ihm beim Spaziergang in lichten Wäldern und auf Wiesen begegnet. Dieser zweite Blick lohnt, denn beim Ehrenpreis handelt es sich um eine sehr vielseitige Heilpflanze. Schon im Mittelalter stand er im hohen Ansehen, was man auch an Namen wie "Allerweltsheil" erkennen kann. Sogar eine Heilwirkung gegen Pest und Aussatz wurde ihm nachgesagt, aber heutzutage sind wir schon froh, dass er juckende Hautprobleme lindert und den Stoffwechsel anregt.

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